Japan-Arbeiten

Huhu werter Besucher,

im Zuge der vielen Fotos des Japanurlaubs habe ich mir mal ein neues System für die Fotos überlegt. Für Japan ist das ganze fertig und ich werde aber die Tage auch mal es angehen, dass für Kuba anständig zu machen, damit man auch Spaß hat die Bilder anzusehen.

Danke für euren Besuch!

Hello dear Visitor,

due to the high amouth of pictures I took in Japan I finally created a usefull system of displaying the pictures with some text that you hopefully find entertaining. After I’ll have finished Japan I will do the same for the Cuba-pictures as well.

Thanks for your visit!

Kirschblüte :)
Kirschblüte 🙂

16.04. – 18.04. Tokyo & Abreise

Nachmittags kam ich dann in Tokyo an und checkte im „Book and Bed“ Hotel ein. Dieses war sehr nett mit seinen Schlafkammern im Bücherregal, einer schönen „Lounge“ vielen interessanten englischen Büchern…

Danach ging es zur Sunshine-City und einmal ins größte Pokecenter in Japan, welches auch in Ikebukuro ist. Am Abend dann zum Karaoke für zwei Stunden inklusive Alkoholflat! 🙂

Gut ausgeruht ging es dann noch einmal Richtung Sunshine City

Ich ging ein wenig Andenken Shoppen und fuhr noch einmal nach Shinjuku um die Hario Kaffeefilter zu bekommen. Mittags gab es einen Eisbecher im Eiscafé in dem die Bedienung wirklich überfreundlich war 😉

Dann wurden die Koffer gepackt und gewogen und es ging noch einmal raus, ein wenig durch die Stadt schlendern, ein Stofftier in einer Spielhalle gewinnen, etwas zu Abend essen und dann noch etwas im Book&Bed Bücher schmökern und Bier trinken…

Am nächsten Morgen wurde dann noch in Ruhe gefrühstückt bevor es zum Flughafen ging. Hier habe ich noch einmal Ramen gegessen und die Restlichen Yen auf den Kopf gehauen. Im Flieger dann den ganzen sehr langen Tag über bei anstrengenden lauten und dreisten Portugiesen gesessen und sich mit essbarem Essen der Lufthansa vollgestopft. Der Ausblick auf Sibirien und Finnland allerdings war wunderschön aus dem Flugzeug… Gefrorene Landschaften.

Wir waren etwas eher in Frankfurt was aber gar nichts brachte, da man bei der Lufthansa genau „den“ Zug nehmen musste, so dass man noch 1,5h am Bahnhof saß und dann doch erst um 21:30 der Urlaub daheim wieder beendet war…

13.04. – 16.04. Odawara / Hakone

Recht früh machte ich mich auf nach Odawara. Auf dem Hinweg im Zug sah man schon den „Sockel“ des Fuji in den Wolken auftauchen, die nächsten Tage sollte das Wetter beständig gut werden!

Ich brachte den Koffer in die Airbnb Unterkunft und lief erstmal durch die Stadt zur Burg Odawara. Ich machte mir auch die Mühe, auf die Burg selber zu steigen um die Aussicht bis hin zum Meer zu genießen.

Als ich danach dann im Park der Burg etwas Pause machte und überlegte, was ich weiterhin mit dem Tag Anfangen wollte, sprachen mich zwei Mädels Mitte zwanzig an… Nach ein wenig Smalltalk wurde ich dann gefragt, ob ich mal sehen möchte, wie man zu Buddha betet… Nach ein wenig Mühe ließ ich mich überzeugen und fuhr mit zu ihnen nach hause, da ich nun nicht so viel befürchtete von zwei 1,50cm Japanerinnen 😉

Nachdem sie dann 30 Minuten mir einen Vorbeteten hatte ich aber auch wahrlich genug und verabschiedete mich höflich… Interessante… Begegnung

Ich machte mich dann auf den Fußweg zum Strand, der hier aus Sand und Steinen (beides in Schwarz) bestand. Bei strahlendem Sonnenschein war es gut auszuhalten.

Hier sprachen mich auch zwei Japaner an, ob ich es hier schön fänd, was ich bejahte. Es stellte sich raus, dass sie Verwaltungsmitarbeiter einer Präfektur von Tokyo sind, der bald eine deutsche Partnerstadt bekommt (Ritzen?) Ich entspannte dann bei einem Glas Sake und machte mich auf dem Rückweg.

Am Abend lernte ich dann beim Abendessen (Restaurantsuche erfolglos dank google maps, daher 7/11) Yasoo, einen sehr netten Mitbewohner der Unterkunft kennen, mit dem ich länger quatschte bevor ich im Bett verschwand.

Am nächsten Morgen machte ich mich früh auf zum Bahnhof. Eigentlich wollte ich hier schon das Zweitagesticket kaufen, aber da die Schlange am Schalter *so* lang war fuhr ich mit meiner Suica zunächst nach Hakone-Yumoto.

Hier ging ich dann zur Touri-Info, kaufte mir das zwei Tagesticket und lies mich für meine Wanderung auf den Mt. Kintoki beraten. Erst ging es mit dem Bus näher ran und dann wieder recht Steil den Berg hinauf.

Als dann auf ca. 1000m über NN die Bäume aufhörten, wurden diese von Bambus abgewechselt, so dass man in schönen von Bambus gesäumten Wegen weiter wanderte.

Auch kamen einem hier wenn Japaner entgegen, so dass es sehr angenehm ruhig war.

Nach ca. 60 Minuten erreichte man dann den Gipfel und beim erklimmen dieses tauchte dann endlich der Fuji-san auf!

Beeindruckend, wie er aus der Ebene ragt… Auf dem Gipfel selber machten einige Japaner Pause, so dass ich mich ihnen anschloss.

Auf dem Berg des Generals mit der Axt des Generals!

Nach ausgiebiger Pause und genießen des Ausblicks machte ich mich dann langsam auf den Abstieg und wanderte vorbei am Kintoki-Schrein zum botanischen Garten der „kleinen Feuchtgebiete“

Hier gab es, leider, noch nicht ganz so viel zu sehen, nur die Frühblüher. Da ich nichts besseres zu tun hatte und sowieso die Tageskarte fuhr ich noch mal zum Ashi-See runter, in der Hoffnung etwas zu Essen zu finden. Leider gab es nicht mehr als Automaten-Pommes die so schmecken wie man es sich vorstellt…

Der Blick zurück auf den Mt. Kintoki.

Also fuhr ich mit einem sehr vollen Bus zurück nach Hakone-Yumoto um hier in den Onsen zu gehen. Ein voller Bus in Japan ist super, da man nur vorne Ein- und Aussteigen darf, so dass immer der halbe Bus aussteigen muss wenn von hinten jemand raus will…

Der Hakone Yuryo Onsen war sehr schön. Ein traditioneller Onsen mit 5 verschiedenen Bädern, einer Sauna etc. sehr schön in der nähe des Baches gelegen… Zwei Stunden entspannte ich hier bevor ich wieder nach Odawara zurück fuhr. Als ich dann hier auf Empfehlung der Gastgeberin zum Restaurant ging wurde ich erneut von zwei Buddhistinnen angesprochen, diesmal eher mein Alter… Sie waren wirklich penetrant und folgten mir sogar zum essen, erzählten dem Kellner irgendwas und blieben einfach um mir so Dinge per google Translate zu schicken wie „Dein Gott ist eine Lüge“… Also ging ich nach dem Essen Rasch zurück und quatschte noch mit Yasoo und Joshi (ein Freund der Gastgeberin), der witzigerweise Pharmazeut ist…

Baumkuchen, serviert von der Gastgeberin 😀

Da ich daher erst recht spät im Bett war bin ich am nächsten Tag erst um 9:00 los. Ich fuhr direkt mit dem Bus zum Lake Ashi und setzte mit dem Boot über. Die Seilbahnen waren heute gesperrt da es zu windig war. (Am Tag vorher wegen vulkanischer Dämpfe… Yay -.-). Auch das Boot legte nur an einem Dock an so dass alle runter mussten.

Also lief ich etwas durch Hakone und am See entlang, etwas unentschlossen was ich nun tun sollte, da der Fuji auch nicht zu sehen war. (Eigentlich ist er bei klarem Wetter vom Seeufer sichtbar). Da das Wetter nun nicht so überzeugend aussah wanderte ich über die alte „Mautstraße“ zum Amazake-jaya, einem traditionellen Teehaus am Wegesrand das schon einige hundert Jahre alt ist. Hier probierte ich dann ? .

Von dort aus machte ich mich auf die Wanderung auf den Mt. Byobu mit knapp 1000m Höhe.

 

Von dort sah man dann, dass während an der Küste das Wetter strahlend schön war, es zum Fuji rüber sehr zugezogen war.

Das der Wind tatsächlich nicht zu unterschätzen war, sieht man auf diesem unscharfen Bild gut… Normalerweise steht dort kein Wasser, aber da der starke Wind es so sehr rein drückte…

Also machte ich mich auf den Rückweg, aber nicht ohne mit dem Cabelcar noch einmal den Berg rauf zu fahren damit sich meine Tageskarte wenigstens gelohnt hatte!

Dort sah ich dann, dass der Einstieg zu dem Wanderweg den ich ursprünglich nehmen wollte, sowieso gesperrt war, so dass es wohl ganz gut war, dass ich morgens nicht direkt hierher gefahren war.

Also ging es zurück zur Unterkunft und ich quatschte wieder mit Yoshi.

Am nächsten morgen klingelte dann um 04:50 der Wecker, da ich die aufgehende Sonne einmal in Japan sehen wollte!

Was mir auch ganz gut gelang 😉 danach ging es noch einmal zurück und noch mal 2-3 Stunden ins Bett 😉

Ich überlegte dann, ob ich noch mal hoch nach Hakone fahren sollte, aber entschloss mich dann auch wegen des Preises dagegen und fuhr nach Webcam-Check und Googlesuche nach Fujikawa, wohin mit Yoshi mit dem Auto mitnahm, da er eh nach Kyoto musste. Dort wanderte ich gemütlich am Flussufer des „Fuji“ entlang… Der Blick auf den Fuji-San war wieder grandios!

Nachdem ich dann mit einem Spaziergänger geredet hatte, der mich nur sehr wenig verstand machte ich mich nach ausgiebiger Pause auf den Rückweg.

Als ich dann mit dem Zug nach Mishima fuhr um dort in den Shinkansen zu steigen sammelten sich auch langsam wieder Wolken am Fuji-San.

Von dort ging es dann zurück nach Tokyo…

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12.04. Himeji

Nachdem ich den Koffer im Hotel deponiert hatte machte ich mich auf den Weg zur Burg. Vom Bergsteigen am Tag davor spürte ich meine Beine ordentlich…

Schon vom weiten sah die weiße Burg recht imposant aus

Die 1000 Yen für den Eintritt dann bezahlt und in die Burg. Natürlich hier dann barfuß und wirklich warm war es nicht… Auch war es recht voll und die Burg innen ohne Ausstellung o.ä… Die „VR Funktionen“ bei denen man sich per App auf dem Handy in einigen Räumen informieren lassen konnte, waren ganz nett, funktionierten aber nur teilweise in Englisch…

Eine Massive Tür im inneren der Burg.

Andererseits ist es schon imposant, wie hier alles noch original aus Holz gebaut ist, die massiven zentralen Streben etc. Auch die Erklärungen zu der erst vor kurzem vorgenommen Restauration waren interessant.

Danach lief ich zunächst eine Runde um die Burg, noch an einem Tempel vorbei.

Bei diesem hatte man im Eingangsbereich wirklich das Gefühl, es würde Schnee liegen, so viele Blütenblätter lagen hier.

Von dort ging es dann zum Park der Burg, da es für nur 50 Yen mehr den Eintritt für beides gab. Dieser war sehr schön, da ja auch das Wetter mal wieder mitspielte.

Danach waren gerade mal 3 Stunden vergangen, so dass ich mich ein wenig umschaute, was man sonst noch hier machen konnte. Ich wusste nun, wieso viele dies anscheinend nur als Zwischenstopp machen. Ich lief dann durch die Stadt am Flüsschen entlang Richtung Botanischer Garten/Park

Dort angekommen war ich positiv Überrascht. Neben vielen schönen Blumenbeeten etc. standen hier lauter Türmchen und Ziermauern etc. die das ganze sehr hübsch und interessant machten. Da der Park teilweise auf einem Hügel liegt, konnte man über die Stadt bis zur Himeji-jo Burg schauen!

Auch gab es hier ein Monument zu bewundern.

und ich entdeckte einen „Aussichtsturm“. Von Neugier getrieben fuhr ich hoch. Oben war ein Café untergebracht, welches sich langsam im Turm drehte, so dass man einen Rundum-Blick bekam. Das ganze war von 1967 und schon etwas in die Jahre gekommen aber dennoch hübsch. Zwei Umrundungen und einen Kaffee später machte ich mich dann wieder auf den Rückweg.

Am Abend ging ich noch fix raus essen und dann in den Onsen des Hotels, der ein sehr großes Bad hatte.

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10.04. – 12.04. Hiroshima und Miyajima

Am Morgen stellte sich heraus, dass es gut war, dass ich einen Platz im Shikansen reserviert hatte, da sowohl der bis Shinosaka als auch der weiter nach Hiroshima sehr voll waren. Dafür war ich nach nur drei Stunden dort und brachte gleich den Koffer zum Hotel. Da das Wetter am nächsten Tag eher wieder schlechter werden sollte machte ich mich gleich auf zum Peace Memorial Park und dem Atom Bomb Dome…

Dies war schon recht beeindruckend, ebenso wie der Park mit der Flamme, welche so lange brennen soll, wie es Atomwaffen auf der Welt gibt

Danach ging es dann zum „Pflichtbesuch“ in das Peace Museum, auch wenn ein Teil gerade renoviert wurde. Die hier ausgestellten Bilder, Geschichten und Zeitzeugen machten mehr als nur Nachdenklich…

Danach lief ich weiter durch die Stadt zum Hijiyama-Koen „Hügel“

Unterwegs kam ich an dieser riesigen Deko-Krabbe vorbei, die mal locker 3-4m groß war und als Reklame für ein Restaurant diente… Sie bewegte sich natürlich auch.

Auf dem Hügel standen natürlich wieder Kirschbäume und auch die öffentliche Manga-Bibliothek befindet sich hier.

Eine der üblichen Picknickplanen zusammen mit den ersten fallenden Kirschblütenblättern

Zum Abendessen gab es dann frische Okonomiyaki, also einen „Pfannkuchen“ mit Gemüse, Käse etc. auf einer heißen platte direkt gebraten. Im Hotel ging es dann wieder in den Hoteleigenen „Onsen“ und dann fix ins Bett.

Der nächste Morgen begann dann schon mit Regen, aber nichtsdestotrotz brachte ich den Koffer schnell ins nächste Ryokan und machte mich dann auf den Weg nach Miyajima. Nachdem ich bei mäßigen Wetter mit der Fähre übergesetzt war und die obligatorische Touristenrunde gemacht hatte suchte ich dann etwas zum Mittagessen

Wer kennt den Anblick nicht? 😉

Nach Curry zum Mittag schien es etwas trockener zu werden, so dass ich mit der Seilbahn dann doch auf den Berg fuhr. Ich kaufte nur eine Einzelfahrt, fest entschlossen doch noch zum Laufen zu kommen!

Zunächst wandert man von der Gipfelstation noch einmal 30 Minuten zum Tempel des ewigen Feuers von Kobo Daishi (von dem auch das Feuer in Hiroshima selber entzündet wurde, es brennt hier seit 1200 Jahren).

Dann geht es noch einmal 10 Minuten auf den Gipfel des Misen von dem man einen wunderschönen Ausblick hat.

Trotz des schlechten Wetters, was zum Glück mehr in „erhöhte Luftfeuchte“ überging hatte das Ganze einen gewissen Reiz und eine besondere Stimmung…

So machte ich mich dann auf den Weg wieder hinab ins Tal durch den „Urwald“ der Insel.

Der Weg hatte sehr viele Stufen und führte in nur ca. zwei Kilometern von den 550 Höhenmetern runter in die Stadt, wobei man auch den sehr schönen Momiji-dani-koen Park durchwanderte.

In diesem ganzen Tal wurden auch Erosionsschutzmaßnahmen errichtet nachdem es in den 60gern große Erdrutsche gab, die selbst die Tempel beschädigt hatten. Diese fügen sich aber wunderbar in die Landschaft ein und wurden sogar (Laut Infotafel) von einem Deutschen Naturschützer gelobt 😉

Nachdem ich dann noch eine Runde durch die Stadt geschlendert bin und mir die freilaufenden handzahmen (bis aufdringlichen) Rehe angeschaut hatte, machte ich mich auf Grund drohender Regenwolken auf den Rückweg zur Fähre.

Kaum dort angekommen fing es auch schon wieder an zu regnen… Beim Check-in entfernte der nicht-englisch-sprechende Besitzer des Ryokan sehr Schuldbewusst den Aschenbecher aus meinem gebuchten „Nichtraucherzimmer“ das wie ein selbiger roch.

Auf Empfehlung machte ich mich am Abend dann auf zu der Koba-Bar, der Metal Kneipe in Hiroshima.

Vorher gab es noch einen Do-It-Yourself Kartoffelsalat

Die Kneipe war sehr nett genau wie die Gäste, so dass es dann doch später wurde. Da ich keinen Schlüssel für die Haustür bekommen hatte, machte ich mir etwas Sorgen, die der belgische Norweger, mit dem ich mich unterhielt, zerstreute. Ein Ryokan schließt nicht vor 1:00 Nachts.

Als ich um 00:45 dort ankam stellte sich dies als Fehlinformation zurück, aber zum Glück lies mich der Besitzer noch rein, nachdem ich vergeblich versucht hatte, die Tür zu öffnen… Ich nahm dies als Rache für das Raucherzimmer 😉

Das Zimmer an sich war sehr schön und ein echter Ryokan… Wenn es nun noch für Nichtraucher gewesen wäre…

Hiroshima bei Nacht.

Am nächsten Morgen erwartete mich dann strahlender Sonnenschein und ich machte mich früh auf zum Bahnhof, da der Zug nicht mehr zu reservieren war. Es standen gefühlt 1000 Leute für 3 „nicht reservierte Wagen“ auf dem Bahnsteig, aber ich konnte einen Platz bekommen. Großartig ist es natürlich, wenn US-Amerikanische Schulklassen mit 90 Schülern einen Zug nutzen wollen und nicht in der Lage sind vorher zu reservieren…

2 Stunden später kam ich dann in Himeji an…

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Hier geht es zum nächsten Teil 12.04. Himeji

08.04. – 10.04. Hamamatsu und Numazu

Wie ich Abends dann, kurz nachdem ich in Toyko angekommen war, erfahren durfte, fiel der Kletterausflug für das Wochenende buchstäblich ins Wasser. Ohne anderen Plan oder auch ein Hotel ging es also zunächst wohin, wo es Essen und W-Lan gab und der weitere Plan wurde gemacht… Mangels Alternativen stand nun für Samstag die Kleinstadt Numazu auf dem Programm und für Sonntag dann Hamamatsu und das Suzuki-Museum…

Zunächst ging es aber Freitag Abend noch einmal ins Godz in Tokyo…

Die selbe Laune wie ich: Godzilla in Tokyo

Gefolgt wurde das Ganze von einer Nacht im Kapselhotel. Das war soweit okay, wenn man nicht hätte im Vorraum zu den Kapseln rauchen dürfen, wonach der ganze Bereich nach kalten Qualm stank…

„I am not a number I am a free man“ und so… Hotelklamotten im Kapselhotel

Am nächsten Morgen dann noch in eine Boulderhalle in Shinjuku um die Kletterschuhe nicht umsonst mitgebracht zu haben. Auf dem Weg standen Horden von Japanern Schlange an den Spielhallen, weil es wohl dort an dem Tag einen neuen Automaten geben sollte. Die Halle war ganz lustig, aber das System habe ich auch in 2,5h nicht verstanden… Jedenfalls waren die Wände mit Griffen gepflastert 😉

Danach ging es mit dem Shikansen nach Numazu und hier ins Hotel, in welches ich direkt einchecken konnte. Also fuhr ich direkt nach Atami, weil mit Google hier Onsen versprochen hatte…

Die Küste in Atami, welche zugleich die heißen Quellen beinhaltet wie ich erfahren durfte… Kein öffentlicher Onsen in Atami.

Nass und genervt überlegte ich, ob ich noch einmal woanders hin fahren sollte um nach einem Onsen zu suchen aber entschied mich dann, nach Numazu zurück zu fahren. Neben dem Hotel gab es dann ein Sushi-Restaurant, welches gut besucht war, so dass ich den Tag mit meinem ersten Sushi in Japan beendete

Einmal Sushiplatte gemischt, vor den Augen zubereitet inklusive Ottoko

Dank einer Gruppe Japaner hatte ich auch nette Gesellschaft beim essen, so dass der Tag noch ein angenehmes Ende fand.

Am nächsten Morgen machte ich mich dann auf zum „Strand“ von dem man bei gutem Wetter den Fuji-San sehen kann. Da gutes Wetter Mangelware war, begnügte ich mich also mit dem Steinstrand.

Da Numazu sonst nichts zu bieten hatte als eine in die Jahre gekommene Kleinstadt fuhr ich Mittags weiter nach Hamamatsu und gab das Gepäck im Hotel ab um mich zunächst in den schäbigsten Park zu setzten, den ich in Japan gesehen habe, und meine Bento Box zu essen.

Danach ging es zum Suzuki-Museum. Dieses war erstaunlich gut, hatte schöne Interaktive Ausstellungsstücke, viele erklärende Videos in Englisch, jede Menge Exponate, Ausschnitte einer echten Produktionsstraße etc. … Und das alles umsonst und es gab noch Modellautos geschenkt 🙂

Auch war es dafür sehr leer…

Danach schlenderte ich durch die Vororte zurück, da endlich mal wieder die Sonne schien

Ein Riesiger Wasabi-Meerrettich

Die Auswahl für das Abendessen war etwas schwierig, da vieles um 20:00 schon nicht mehr offen hatte… Am Ende landete ich bei den „Masters of Gyoza“ und aß natürlich Gyoza, aber nicht ohne dass eine junge Dame ruften aufsprang, als ich es wagen wollte, meine Gyoza nur in Soyasauce zu dippen und nicht in Soyasauce UND Essig. Nachdem dieser Fauxpas geklärt war hatte ich dann auch zwei nette Gesprächspartnerinnen für den Abend welche mich auch noch zum Karaoke mitschliffen 😉

Am Abend und nächsten Morgen durfte ich dann feststellen, was der Unterschied zwischen einem ** Businesshotel (in Numazu) und einem **** Businesshotel ist:

Die Zimmer sind absolut identisch, die Möbel im **** etwas schicker… und das Frühstücksbuffet gab mehr her, was ich dann ausnutze

Es gab eigentlich alles von frischer Miso Suppe bis hin zu Curry und Croissants und natürlich auch Nato, welches ich hier auch noch mal, wie auch sonst alles,  probierte… Hier gab es dann auch tatsächlich guten Kaffee zum Frühstücksbuffet!

Alle Bilder gibt es hier: klick

Hier geht es zum nächsten Teil 10. – 12.04. Hiroshima und Miyajima